Atem ist das Leben selbst

romantischer Blick vom Berg ins Tal

Zu atmen bedeutet zu leben ...

und beim  Ausatmen auch immer wieder  loszulassen. Denn ohne  auszuatmen,  können  wir  nicht wieder einatmen.  Der  Atem verbindet  uns nicht nur mit unserem  Körper,  sondern  auch  mit der Gegenwart.

 

Wenn wir geboren werden, atmen wir als Erstes ein, und wenn wir die Welt wieder verlassen, atmen wir als Letztes aus. Alles, was lebt, atmet - selbst Bakterien. Und in allen ist es derselbe Prozess: Einatmen -  Ausatmen. Fühlen wir uns wohl, d.h. sind unsere Stressparameter ausgeglichen, atmen wir rhythmisch und regelmäßig.

 

Emotionen und Atem

Haben wir Probleme oder geraten in Stresssituationen, wird unsere Atmung flach und die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn gedrosselt; die Verbindung zwischen Atem und Körper ist blockiert. Dies wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit, auf unsere Stimmung und nicht zuletzt auf die Qualität unseres Schlafes aus. 

Wenn wir uns unseren Problemen nicht stellen, und sie unbearbeitet verdrängen, werden Sie unterbewusst abgespeichert. Von dort aus rauben sie uns eine Menge Energie, die uns dann in anderen Bereichen unseres Lebens nicht mehr zur Verfügung steht.

 

Verdrängte Emotionen und Atem

Zunächst müssen wir uns bewusst werden, überhaupt ein Problem zu haben, denn unsere Überzeugungen und Verhaltensmuster stammen aus der Zeit unserer frühkindlichen Prägung. In dieser Phase saugen wir alle Eindrücke wie ein Schwamm auf und machen uns ein Bild von der Welt. Doch trifft dieses Bild oft nicht zu, vor allem dann nicht, wenn es auf traumatischen Ereignissen beruht. Wir haben diese Dinge so gut verdrängt und uns an die Art und Weise gewöhnt, wie wir die Welt und das  Leben erfahren, dass uns dieser kausale Zusammenhang oft nicht mehr bewusst ist.

 

In der heutigen Zeit gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, unsere unangenehmen Gefühle nicht wahrnehmen zu müssen und Sie erfolgreich im Außen zu kompensieren. Diese Ausweichmanöver führen zu einer zunehmenden Reizung des Sympatikus, was den Körper - über das vegetative Nervensystem - immer häufiger unter Stress setzt. Denn Atmen und Denken hängen wie die beiden Pole einer einzigen Sache zusammen. Mit jeder geistigen Veränderung verändert auch unser Atem seinen Rhythmus. Wirst du wütend, wird dein Atem umgehend ungleichmäßig. Bist du still und tust gar nichts, atmest du gleichmäßig.

 

Wenn wir uns physisch und psychisch stabilisieren und entwickeln wollen, ist es unerlässlich, uns und unsere Sicht auf die Welt zu hinterfragen. Die bewusste Atmung kann uns dabei unterstützen unsere Atembehinderungen zu beseitigen und ist ein erster Schritt, uns  unserer emotionalen Altlasten zu entledigen, bis wir das Leben und seine Wunder mit angstfreien Augen zu erfahren vermögen.

 

Heute wissen wir, dass unser Atem unmittelbar ins Unterbewusstsein führt; mitsamt aller dort gespeicherten Traumata und Verhaltensmustern. Das bewusste  Atmen bildet  daher ein wunderbares Fundament, alte Probleme zu erkennen und uns mit der Zeit von ihnen zu befreien.

 


Atme dich gesund

 

Der erste Schritt zum gesunden Atmen besteht darin,

uns bewusst zu werden, wie wir tatsächlich atmen.  

 

Jeder,  der sich schon einmal mit  Meditation oder  Atemübungen  beschäftigt hat, wird bestätigen, wie friedlich uns ein tiefes, rhythmisches  Atmen stimmen kann. Denn diese Form des  Atems aktiviert - fast augenblicklich - den Parasympatikus, d.h. unser vegetatives Nervensystem schaltet von Stress in den Ruhemodus - der Sympaticus  wird deaktiviert, unser Körper und unsere Gedanken beruhigen sich. 

Schon das Hören klassischer Musik lässt uns alsbald anders atmen. Wer darauf achtet, wird feststellen, dass sein Atem viel entspannter und tiefer geht. Statt sich also mit allen möglichen Entspannungsritualen abzumühen, wäre es einfacher, sich unmittelbar dem eigenen Atem zuzuwenden um bewusst inneren Frieden herbeizuführen. 

 

 (Bei Atemübungen  gibt es so gut wie kein Risiko. Jedoch solltest du bei psychischen Beschwerden, Aneurysmen,

niedrigem Blutdruck sowie akuten Erkrankungen den Rat deines behandelnden Arztes einholen - Anm.)

  

  

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